Schema‑Coaching
Die wissenschaftliche Grundlage meiner Prozessbegleitung.
Warum Schema‑Coaching?
Viele unserer Reaktionen, Entscheidungen und inneren Spannungen entstehen nicht im Moment selbst, sondern aus tiefer liegenden Mustern, die wir über Jahre entwickelt haben. Schema‑Coaching mit seinem anschaulichen Modusmodell macht diese Muster sichtbar und verständlich. Es bildet die wissenschaftliche Grundlage meiner Arbeit und erklärt, warum wir in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagieren – selbst dann, wenn wir es eigentlich anders möchten. Schema-Coaching unterstützt Sie dabei mehr Bewusstheit und Verständnis für Ihr Verhalten zu bekommen - Das ist die Basis für nachhaltige Veränderung und Weiterentwicklung.
Was sind Schemata?
Schemata sind tief verankerte Muster aus Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen. Sie entstehen häufig früh im Leben und prägen:
wie wir Situationen interpretieren
wie wir uns selbst sehen
wie wir Beziehungen gestalten
wie wir Entscheidungen treffen
wie wir mit Druck, Erwartungen und Konflikten umgehen
Schemata laufen oft automatisch ab. Sie sind nicht „falsch“ – aber sie können uns in bestimmten Lebensphasen blockieren. Weiterentwicklung hemmen oder in innere Überforderung führen.
Was bewirkt Schema‑Coaching?
Schema‑Coaching schafft Klarheit über:
welche Muster bei Ihnen aktiv sind
wie diese Muster entstanden sind
welche Bedürfnisse dahinter liegen
wie diese Muster Ihre Selbstführung beeinflussen
welche Handlungsalternativen möglich werden
Es geht nicht darum, „Fehler“ zu finden. Es geht darum, innere Dynamiken zu verstehen, die bisher unbewusst waren und durch dieses neue Selbstbewusstsein im Alltag neues Verhalten anzuwenden und förderliche Entscheidungen zu treffen.
Wie ich Schema‑Coaching einsetze
In meiner Arbeit nutze ich Schema‑Coaching und das Modus-Modell als Arbeits- und Reflexionsrahmen. Es hilft uns, präzise zu erkennen:
welche Muster Sie stärken
welche Muster Sie bremsen
welche Muster Sie in Stress, Überforderung oder Selbstabwertung führen
Die eigentliche Veränderung entsteht dann in der Prozessbegleitung mit Soft Discipline: einer klaren, reifen und wirksamen Form der Selbstführung, die Sie Schritt für Schritt in Ihre Autonomie und Entscheidungsfähigkeit zurückführt.
Schema‑Coaching erklärt warum etwas wirkt. Soft Discipline zeigt wie Veränderung gelingt.
Abgrenzung: Schema‑Coaching vs. Schematherapie
Es ist mir wichtig, hier eine klare Grenze zu ziehen.
Schema‑Coaching ist keine Therapie. Es basiert auf denselben theoretischen Modellen wie die Schematherapie, arbeitet jedoch:
nicht klinisch
nicht mit Störungsbildern
nicht mit therapeutischen Interventionen
nicht mit Trauma‑Bearbeitung
nicht mit emotionaler Exposition
Schema‑Coaching richtet sich an Menschen, die:
ihre Muster verstehen möchten
ihre Selbstführung stärken wollen
berufliche oder persönliche Entscheidungen klarer treffen wollen
sich weiterentwickeln möchten
Schematherapie hingegen ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das von ausgebildeten Therapeut:innen durchgeführt wird und auf die Behandlung psychischer Störungen ausgerichtet ist.
Was Sie durch Schema‑Coaching gewinnen:
ein tiefes Verständnis Ihrer inneren Muster
Klarheit über wiederkehrende Dynamiken
mehr Selbstführung und innere Orientierung
die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen zu treffen
einen reifen Umgang mit Druck, Erwartungen und Emotionen
mehr Autonomie und Selbstwirksamkeit
Schema‑Coaching ist der erste Schritt. Soft Discipline ist der Weg.
Wenn Sie Schema-Coaching für sich entdecken möchten:
Wenn Sie herausfinden möchten, welcher meiner Prozesse Sie am besten unterstützt, lade ich Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein. Wir klären gemeinsam, wo Sie stehen, was Sie brauchen und wie Schema-Coaching Sie auf Ihrem Weg begleiten kann.
Ich arbeite nicht therapeutisch, sondern prozessbegleitend – mit einem wissenschaftlich fundierten Modell, das Klarheit schafft und Veränderung ermöglicht.
Die theoretische Grundlage des Schema‑Coachings basiert auf der Schema‑Theorie nach Jeffrey Young sowie auf kognitionspsychologischen Modellen von Aaron T. Beck und Jean Piaget:
Young, J. E., Klosko, J. S., & Weishaar, M. E. (2003): Schema Therapy: A Practitioner’s Guide.
Beck, A. T. (1976): Cognitive Therapy and the Emotional Disorders.
Piaget, J. (1952): The Origins of Intelligence in Children.
Diese Modelle nutze ich als reflektive Grundlage für Prozessbegleitung und Selbstführung.
