Die „Ich habe alles im Griff“-Lüge: Warum es so verdammt gut tut, die Maske abzunehmen
„Wie läuft’s?“ – „Super, viel zu tun, aber ich habe alles im Griff!“
Hand aufs Herz: Wie oft hast du diesen Satz in den letzten Wochen gesagt? Und wie oft hat er sich tief in deinem Inneren eigentlich nach einer glatten Lüge angehört?
Wir leben in einer Gesellschaft, die das „Funktionieren“ feiert. Wir jonglieren Deadlines im Job, managen den Haushalt, halten Verpflichtungen ein, sind für Freunde da und versuchen ganz nebenbei, gesund zu essen und genug zu schlafen. Nach außen hin sieht das perfekt aus. Die unsichtbare Krone sitzt.
Doch hinter den Kulissen sieht es oft ganz anders aus. Da ist ein Kopf, der sich anfühlt wie ein Internet-Browser mit 47 offenen Tabs. Da ist diese permanente, unterschwellige Überforderung oder Müdigkeit oder das nicht enden wollende Gedankenkarussell. Und da ist dieses leise, unangenehme Gefühl: „Bin ich eigentlich die Einzige, die das alles gerade so anstrengend findet?“
Die Einsamkeit hinter der perfekten Fassade
Das Paradoxe an der Sache ist: Weil wir alle versuchen, die Fassade aufrechtzuerhalten, schauen wir uns gegenseitig an und denken: „Schau mal, die anderen schaffen das doch auch spielend.“
Wir isolieren uns mit unseren Zweifeln und Sorgen selbst. Wir glauben, wir müssten erst alles perfekt gelöst haben, bevor wir darüber sprechen dürfen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das permanente Aufrechterhalten der „Alles im Griff“-Maske kostet uns unendlich viel Energie. Energie, die uns dann für die Dinge fehlt, die uns wirklich Freude bringen.
Warum echte Verbindung die beste Medizin ist
In meiner Arbeit als Lifecoach erlebe ich es tagtäglich: Das befreiendste Gefühl für meine Klientinnen und Klienten ist nicht nur der Moment, in dem ein Problem gelöst ist. Es sind die Momente, in dem sie merken: Ich bin nicht allein damit und ihre Gefühle benennen und im sicheren Raum spüren dürfen.
Sich mitzuteilen, sich verletzlich zu zeigen und zu merken, dass das Gegenüber nickt und sagt: „Ich verstehe dich so gut. Mir geht es ganz genauso“ – das hat eine fast magische Wirkung.
Es senkt sofort das Stresslevel im Körper.
Es nimmt den Druck, perfekt sein zu müssen.
Es schafft echte, tiefe menschliche Verbindung statt oberflächlichem Smalltalk.
Es fühlt sich heilsam an.
Du musst deine mentalen To-Do-Listen, deine Sorgen, Überforderungen und deine Zweifel nicht alleine im stillen Kämmerlein abarbeiten.
Lass uns die Masken abnehmen – bei einem Kaffee
Weil mir dieses Thema so unglaublich am Herzen liegt, möchte ich einen Raum schaffen, in dem genau das möglich ist. Ein Raum ohne Filter, ohne Business-Pitches und ohne Fassaden. Einfach nur wir, ein ehrlicher Austausch und eine gute Tasse Kaffee.
Ich möchte dich einladen, für ein paar Stunden die Krone abzusetzen und einfach da zu sein. Mit allem, was gerade ist – ob du gerade super happy bist oder dich einfach nur müde fühlst.
Bist du dabei?
Am Freitag, 30. Oktober lade ich dich von 10:30 bis 12:00 Uhr zu einem Austausch in kleiner, gemütlicher Runde in Stuttgart-West ein.
Da die Plätze am Tisch bewusst begrenzt sind, um eine vertrauliche Atmosphäre zu garantieren, melde dich am besten direkt an.
👉 So sicherst du dir deinen Platz: Schreib mir einfach eine kurze Nachricht über mein Kontaktformular oder schreib mir eine DM auf Instagram mit dem Wort „KAFFEE“ und ich schicke dir alle Infos und den genauen Ort zu.
Ich freue mich riesig auf dich, deine Geschichte und darauf, gemeinsam zu erleben, wie wohltuend es ist, die Maske mal für eine Weile abzusetzen.
Deine Tania
Coach, Sparringspartnerin & auch so eine, die viel zu oft versucht, alles im Griff zu haben. 😊
